Der in Zürich geborene Dirigent Martin Lukas Meister durchlief nach absolvierter Dirigierausbildung an den Musikhochschulen Basel, Bern, Genf und Zürich eine erfolgreiche Kapellmeisterlaufbahn an den Opernhäusern von Ulm, Kaiserslautern und Darmstadt, die er mit der Position des Generalmusikdirektors am Staatstheater Darmstadt abschloss.
Zu den über 80 dirigierten Opern gehört das gesamte Repertoire von den grossen Mozart-Opern bis Wagners Ring der Nibelungen, Puccinis Turandot oder Bergs Wozzeck.
Die grossen sinfonischen Werke von Beethoven, Brahms, Bruckner, Strauss und Mahler wie bspw. die „Sinfonie der Tausend“ vervollständigen die umfassende und breitgefächerte Dirigiererfahrung, zu welcher auch zahlreiche Uraufführungen gehören.
Gastdirigate führten ihn bisher u.a. an das Gran Teatre de Liceu Barcelona, zum Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, dem Staatsorchester Wiesbaden, dem Zürcher Kammerorchester, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Theater Würzburg, dem Sinfonieorchester des TfN Hildesheim, den Frankfurter Sinfonikern und vielen anderen Orchestern.
Einige Höhepunkte in den letzten Jahren waren das erste Orchesterkonzerts des AIMS im Stefaniensaal Graz, das grosse Oratorium „The Dream of Gerontius“ von Edward Elgar im Meistersingersaal Nürnberg und die 9. Sinfonie von Beethoven sowie die 5. Sinfonie von Mahler in der Tonhalle Zürich.
Martin Lukas Meister studierte zudem an der Universität Zürich Musikwissenschaft, Musikethnologie und Philosophie. Er ist Träger des Dirigentenpreises der Schweizer Tonkünstlergesellschaft und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung, sowie des 1. Preises der W. und B. Alter-Stiftung. Internationale Meisterkurse, u. a. in Tanglewood bei Seiji Ozawa und André Previn, ergänzten seine dirigentische Ausbildung.
Seit 2014 ist Martin Lukas Meister als Nachfolger von Johannes Schlaefli Dirigent des Akademischen Orchesters der Universität und ETH Zürich und seit 2018 Stiftskapellmeister des Klosters Einsiedeln. Nebst seiner Tätigkeit als Gastdirigent wird er regelmässig als Fachexperte für Dirigier-Abschlussprüfungen und als Dozent im Bereich der nonverbalen Führung engagiert.